Antriebe der Zukunft- Wie wir Morgen Auto fahren

27. Mai 2011

Die Menschheit war noch nie so mobil wie heute. Das eigene Auto bedeutet schon lange Freiheit und Lebensqualität. Waren werden in Massen durch die Welt transportiert. Doch die Antriebsenergie für den beständig wachsenden Fuhrpark wird hauptsächlich aus Erdöl gewonnen, und das ist begrenzt. Die Folgen der Verknappung und der Situation in den Herkunftsländern sind schon länger an den Zapfsäulen zu spüren. Aber auch die Verstärkung des Treibhauseffektes, Luftverschmutzung und Lärmbelastung durch den Verkehr machen die Entwicklung von Alternativen unumgänglich.

Seit es Motorfahrzeuge gibt, wird mit verschiedenen Kraftstoffen experimentiert. heute macht eine Vielfalt von Treibstoffen von sich reden: Biodiesel, Erd- und Biogas, neue synthetische Treibstoffe auf fossiler und pflanzlicher Basis, Elektrizität und Wasserstoff. Welche dieser Energieträger sich langfristig durchsetzen werden, wird die Zukunft zeigen. Vom 20. bis 25. Juni 2011 erfahren Sie im Elisen Park Greifswald in einer einmaligen Ausstellung alles Wissenswerte über die unterschiedlichsten Fahrzeugantriebe sowie verbrauchsgünstiges Fahrverhalten. Eines der Highlights ist der HydroGen4 von General Motors, ein mit Wasserstoff getriebenes Brennstoffzellenfahrzeug von dem gegenwärtig nur 10 Fahrzeuge auf Europas Straßen unterwegs sind. Natürlich können die Besucher auch selbst aktiv werden. Testen Sie Ihr Fachwissen stündlich auf unserer Gameshow.

Das Solar-Weltmeisterfahrzeug "Helix" im Elisen Park Greifswald

Die Ausstellung "Antriebe der Zukunft - Wie wir Morgen Auto fahren" kann im Elisen Park Greifswald mit einem weiteren Paukenschlag aufwarten. Das 130 km/h schnelle und 4,85 Meter lange Solarfahrzeug "Helix" von der Stuttgarter Firma Kamm Solarfahrzeuge GmbH steht für die Besucher zum Bestaunen bereit. Das mit zahlreichen Preisen dekorierte Fahrzeug aus einem Mix von Kohlefaser und Kevlar, einem besonders leichten Kunststoff, wurde auf der Tour de Sol Weltmeister. Dabei spielt die Geschwindigkeit eher eine untergeordnete Rolle. Mit der Energie auszukommen das ist das Entscheidende, denn nachgetankt werden darf nur bei der Sonne selbst. Um den strahlenden Himmelskörper anzuzapfen, trägt "Helix" eine 4,4 Quardratmeter große Fläche von monokristallinen Siliziumzellen huckepack, die die Solarenergie in Strom umwandeln und ein Dutzend 12V Batterien an Bord mit Elektrizität versorgen.

Der Elisen Park und alle Partner der Austellung freuen sich auf Ihren Besuch.