Elisen Park präsentiert aktuelle Trends

19. Sep 2016

Neue Mode durch die rosarote Brille

Der Blick durch die rosarote Brille wird bekanntlich gerne mal kritisiert oder belächelt. Im kommenden Herbst und Winter kommt die modebewusste Frau aber nicht daran vorbei, und ein schlechtes Gewissen muss sie auch nicht haben. Rosa Töne von pudrig bis „pinkig" durchziehen die Palette der aktuellen Modefarben. Die zeigen sich meist „gedeckt", also nicht mehr so schreiend wie noch im Sommer. Was an neuem Chic in den nächsten Monaten Frau (und Mann) so anziehend macht, ist jetzt schon im Elisen Park zu entdecken. Die Fachgeschäfte präsentieren ab sofort neue Trends von Elegant bis Praktisch, von Business bis Boheme.

Für den Herbst ließen die Modedesigner sich von „abstrakter Kunst, Landschaften und geometrischen Formen" inspirieren. In der neuen Farbpalette dominieren Blautöne, die Ruhe und Kontinuität vermitteln. Von Erdtönen wie Gelb und Altrosa geht es weiter bis hin zu Grau und Violett. Das neue Rosa heißt ab sofort Bodacious, was in der Übersetzung aus dem Englischen so viel wie großartig bedeutet und optisch recht pudrig wirkt. Das gilt sicher auch für die eine oder andere bunte Kreation des bekannten Pantone Farbreports.

„Dusty Cedar" nennen die Experten ein dunkleres, fast bräunliches Pink, auf das ein kräftigeres Aurora Rot folgt. Wer hier an die Morgenröte denkt, kann gleich im Himmel bleiben, denn Airy Blue (Himmelblau) und „Riverside" (Ufer) heißen die Blautöne der Saison. Sie kombinieren sich fließend mit einem warmen Taupe oder einem „Potter’s Clay", was ebenfalls für einen Ton-Ton steht. Weiter geht es durch die Natur, denn Grün heißt wie eine üppige Wiese (Lush Meadow) und der allseits beliebte Gelbton sieht schon so pikant aus wie der Spicy Mustard (gewürzter Senf). Noch „schärfer" der Grauton der Saison: Shark Skin, Hai Haut, heißt er und komplettiert die winterliche Farbpalette. Wollweiß und Schwarz ergänzen sie klassisch, nicht zuletzt, weil das unverwüstliche Hahnentrittmuster (neben dem Schottenkaro) jetzt wieder Tritt fasst in der Modewelt. Von den Grundtönen ableiten lassen sich unzählige neue Farbtupfer ganz nach Geschmack und Mut.

Tüll, Plüsch und eine starke Schulter

Was sich alles aus dem Kessel Buntes nähen lässt, haben Designer und Modehersteller schon nach Greifswald geliefert. Und das lässt keine Wünsche offen. Ob die Devise „Think Pink" für die Rosa-Freundinnen heißt oder Romantik für all jene, die Tüll, Rüschen, Spitze, Borten und weit schwingende Röcke lieben. Ob „Glam" mit Lurex für Nachtschattengewächse, Sport-Look nicht nur für Marathon-Mädels oder Military für Fans von fein verzierten Jacken im Uniformstil, es gibt Aufregendes, Apartes und Außergewöhnliches ebenso wie Gemütliches, Geradliniges und zu jedem Anlass Gesellschaftsfähiges. Dicke Daunenjacken und üppig weit geschnittene Mäntel sorgen für Wärme und Wohlbefinden ohne Platzangst, der Trenchcoat steht für den Übergang bereit, die Hosen sind in der Taille oft hoch und an den Beinen weit geschnitten. Keine Frau muss mehr auf eine breite Schulter warten, denn Polster sorgen vor allem in Jacken auch bei ihnen für die „starke" Silhouette. Ein beliebtes Material gegen Minusgrade ist nach langer Auszeit wieder Plüsch. Viele Hersteller haben sich für das Teddymaterial erneut erwärmen können, wie auch für den Tüll, der bei den Röcken nicht mehr (nur) als Untermaterial zu bewundern ist, sondern ganz absehbar aus jeder Trägerin eine kleine Ballerina macht. Dabei lassen sich flippige Einzelteile durchaus gut mit coolem Chic für den ganz normalen Arbeitstag kombinieren.

Hier Tutu und Lurex für die Frau, dort Muster und grafische Designelemente für den Herrn. Oberhemden sind vor allem im Beruf unerlässlich, schön, dass es sie jetzt in verschiedenen Schnitten und Dessins gibt. Rollkragenpullover und überhaupt viele Strickprodukte vom Pullunder bis zur Weste sind angesagt, darüber sorgen der wiederentdeckte Blouson, eine Lederjacke im Biker-Stil, Military-Jackets, Parkas mit Fellfutter oder auch Trenchcoats für Wärme und einen guten Auftritt. Der wird komplettiert mit schmal geschnittenen Hosen – James Dean lässt grüßen!