Stefanie Hertel: Liebeserklärung ans Vogtland

09. Apr 2016

Sängerin kommt mit neuem Album in den Elisen Park

Heimat ist… für die bekannte Musikerin Stefanie Hertel „Mein Vogtland – mei Haamet". Ihr neues, gleichnamiges Album stellt sie am 20. April um 14 Uhr auf Einladung von real,- im Elisen Park Greifswald vor. Zusammen mit dem Jazzmusiker, Komponisten und Produzenten Volker Schlott hat Stefanie Hertel „aus extrem unterschiedlichen Ecken der Kulturszene" Lieder aufgespürt, die beider Kindheit begleitet haben. Gemeinsam wurden diese Weisen in die Neuzeit übersetzt und musikalisch zeitgemäß neu eingekleidet, ohne sie im Kern zu berühren. Dass beide Musiker dabei schnell einen gemeinsamen Nenner fanden, wundert nicht. Immerhin wurden sie im selben Krankenhaus geboren, begegnet sind sie sicher aber erst jetzt.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Werk vollendet war und nun am 15. April in die Regale kommt. Es gibt nicht nur Traditionelles. Neukompositionen wie „Von Hundsgrün nach Schneckengrün", die im Zusammenspiel der beiden kreativen Köpfe entstanden, fügen sich harmonisch in das Album ein.

„Kindheit, Haamet, Land und Leute – ich bin daheim, solange die Heimat, die Familie, in meinem Herzen fest verwurzelt ist und ich mir diese erste große Liebe meiner Kindheit bewahre", sagt Stefanie Hertel. Im Vogtland ist sie geboren, aufgewachsen in einem kleinen Dorf, in dem noch der Dialekt gesprochen und die alten Traditionen gepflegt wurden. Schon als Vierjährige stieg sie in die Heimatgruppe ihres Vaters Eberhard Hertel ein. Die „Oelsnitzer Sperken" sangen die alten vogtländischen Mundart-Weisen. So darf Vater Hertel auf diesem Album auch nicht fehlen, der nicht nur gemeinsam mit seiner Tochter gesungen hat, sondern ihr auch beim Überarbeiten der Mundarttexte mit Rat und Tat in "Vogtlandfragen" zur Seite stand.