
Ireen Sheer
muss sich „nichts mehr beweisen“
Sie hatte schon mal „heute Abend Kopfweh“ oder drohte „Heut‘ verkauf ich meinen Mann“. Immer aber hat sie „Feuer“, so ein anderer Hit von ihr: Ireen Sheer feiert 2019 ihre Goldene Hochzeit. Fünfzig Jahre sind sie und die Bühne als professionelle Sängerin dann glücklich miteinander verheiratet und anlässlich dieses einmaligen Jubiläums gibt es ein musikalisches Feuerwerk mit dem vielversprechenden Titel „Ich muss mir nichts mehr beweisen“. Das wiederum beweist die Wahl-Berlinerin mit britischen Wurzeln bei einer musikalischen Autogrammstunde, die sie am 26. Februar um 14.30 Uhr in den Elisen Park Greifswald führt.
Der neue CD Titel ist gleichzeitig Programm, denn Ireen Sheer muss sich in der Tat nichts mehr beweisen. In ihrer langen Karriere wurde die beliebte Künstlerin mit vielen Preisen geehrt – das „Goldene Mikrofon”, die „Goldene Europa”, der „Silbernen Otto” und die „Goldene Stimmgabel“ sind nur einige davon.
Jeder Song auf „Ich muss mir nichts mehr beweisen“ ist eine kleine, manchmal auch große Zeitreise durch die Musik der 68-jährigen Sängerin. Ältere Lieder sind neu arrangiert und verleihen jedem einzelnen einen modernen Schliff, ohne ihn in den eigentlichen Werten zu mindern. Der Titel „Feuer“ aus dem Jahr 1978, mit dem Ireen Sheer beim Eurovision Song Contest glänzte, zeigt, wie Schlager in einer neuen Version klingen kann. Vergangene Hits im neuen Gewand. „Heut’ Abend hab ich Kopfweh“, „Goodbye Mama“ oder auch „Du bist meine Liebe, nicht mein Leben“ laden zum Mitsingen und Tanzen ein. Das Jubiläumsalbum brilliert aber nicht nur mit schnelleren Titeln, sondern hält auch Balladen wie „Memories“, bereits 1979 produziert und nie veröffentlicht, oder „Schön, dass es dich gibt“ bereit. Diesen Song präsentiert Ireen Sheer zusammen mit Patrick Lindner – er ist
eine Liebeserklärung der besonderen, wärmenden Art. Dieses Duett ist aber nicht das Einzige, denn Ireen Sheer hat mit ihrem Landsmann Ross Antony den Klassiker „Xanadu“ neu interpretiert. Ireen Sheer beweist mit diesem Jubiläumsalbum ihre besondere Stellung in der Branche. Das zeigen auch die Namen hinter den Kulissen dieser Albumproduktion, denn bekannte Produzenten wie Jean Frankfurter, Ralph Siegel, Armin Pert, Ralf Rudnik oder auch Stefan Pössnicker zeichnen für die meisten Titel verantwortlich.



