
Tom Astor
schwimmt "Gegen den Strom"
Auf der Welle des Erfolges schwimmt er inzwischen seit 55 Jahren – und jetzt auch noch „Gegen den Strom”. So nennt die deutsche Country-Legende Tom Astor sein neues Album. Am 5. März um 14.30 Uhr stellt es der Musiker im Rahmen einer Autogrammstunde im Elisen Park vor. Real präsentiert den Auftritt des Sängers und Songwriters aus dem sauerländischen Schmallenberg.
Tom Astor feiert mit dem neuen Longplayer nicht nur sein 55-jähriges Bühnenjubiläum, sondern im Februar auch seinen 75. Geburtstag. Die ersten Gratulanten finden sich bereits auf der CD, denn musikalische Wegbegleiter wie Wolfgang Petry haben sich beteiligt. Bei etlichen Songs steuerte Petry die unter die Haut gehenden Background-Vocals bei. Tom Astors Sohn Leif Bräutigam war nicht nur durchweg als Produzent, sondern auch maßgeblich als Songwriter und Co-Texter an der Entstehung beteiligt.
In all den Jahren habe er noch nie Wert darauf gelegt, mit modischen Strömungen, mit irgendwelchen Trends, ja, mit dem Mainstream allgemein mitzuschwimmen, sagt Astor. Auf seinem neuen Album macht er diesen jahrzehntelang gelebten Ansatz zur obersten Maxime, zum Motto und zum Titel – „Gegen den Strom”. Schon immer hat sich der bodenständige Songwriter auf seinen musikalischen Streifzügen in sämtlichen Stilrichtungen ausgetobt, die die Countrymusik seit jeher in sich vereint. So auch auf „Gegen den Strom”: Während die erdigen, handgemachten Arrangements verschiedenste Elemente aus den Bereichen Country, Rock, Pop, Folk, Blues, Singer/Songwriter- und natürlich auch Rock & Roll vereinen, nimmt er auch dieses Mal kein Blatt vor den Mund, präsentiert lebensnahe Geschichten und aufrichtige Anekdoten.
Mit Weltstars wie Johnny Cash Musik gemacht
Exakt fünfeinhalb Jahrzehnte nach der Veröffentlichung seiner „Sabrina”-Debütsingle kann Tom Astor auf über 700 Aufnahmen und mehr als 40 Alben, auf über vier Millionen verkaufte Tonträger und drei Goldene Schallplatten (für „Hallo Freunde”, „Flieg junger Adler” und „Kameraden der Straße”) zurückblicken. Dabei hat er genau genommen nicht nur hierzulande alles erreicht, was man sich als Musiker wünschen kann: Astor hat seit den 1990ern mit etlichen Weltstars gearbeitet (so z.B. Johnny Cash, Willie Nelson, Kenny Rogers, Kris Kristofferson, John Denver, Dolly Parton, The Bellamy Brothers, Billy Ray Cyrus und Emmylou Harris) und war unzählige Male in der Country-Metropole Nashville zu Gast, wo er sogar in der legendären „Grand Ole Opry”, dem wohl bekanntesten Auftrittsort der Countrymusic überhaupt, aufgetreten ist. Auch wenn er mit über 400 TV-Auftritten und zahlreichen Ehrungen zwischenzeitlich zum Dauergast im deutschen Fernsehen avancierte sowie gleich 13 Mal den Preis als „Sänger des Jahres” bei der GACMF-Gala (German American Country Music Federation) in Empfang nehmen konnte, ist der bei den CMAs (2007) als „Global Artist” Nominierte über Jahrzehnte hinweg bodenständig und sich selbst treu geblieben.



